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Basil Kerski / Krzysztof Ruchniewicz (Hrsg.)

Polnische Einwanderung

Zur Geschichte und Gegenwart der Polen in Deutschland

Veröffentlichungen der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bundesverband e.V. – Sonderband
316 S.
ISBN 978-3-938400-68-5


10,00 €
Beschreibung

 

R e s t e x e m p l a r

 

Inhaltsverzeichnis

 

Die Debatte über die deutsche Einwanderungspolitik ist stark auf die außereuropäischen, nichtchristlichen Migranten konzentriert. Doch wer in Deutschland über »Menschen mit Migrationshintergrund«, Einwanderung, Migration und ihre Auswirkungen auf Politik, Gesellschaft und Kultur diskutiert, kann die »unauffälligen Einwanderer« nicht außer Acht lassen: Mit fast 400.000 Menschen stellen Polen die drittgrößte Gruppe von Ausländern in Deutschland. Die meisten Einwanderer aus Polen sind in den letzten zwei Jahrzehnten in die Bundesrepublik gekommen. Doch die Geschichte der polnischsprachigen Gruppe in Deutschland reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück.

 

Der vorliegende Sammelband gibt einen breiten Überblick über verschiedene Phasen der polnischen Einwandungsgeschichte in Deutschland und stellt unterschiedliche Aspekte der jüngsten kulturellen Entwicklung der polnischsprachigen Gruppe in der Bundesrepublik vor. Berücksichtigung finden auch regionale Schwerpunkte – die Ruhrpolen, Polen in Berlin, wo sie mittlerweile die größte Gruppe von EU-Bürgern stellen, und Polen in München –, die Rückwanderungsgeschichte sowie die Polen in Deutschland als Thema der polnischen Politik.

 

Der Band versammelt sowohl Originalbeiträge als auch Nachdrucke von Beiträgen, die im Deutsch-Polnischen Magazin DIALOG sowie im Rahmen des Themenschwerpunkts »Polen in Deutschland« im Jahrbuch zur deutsch-polnischen Beziehungsgeschichte Inter Finitimos erschienen sind.

 

BASIL KERSKI, geb. 1969, ist Direktor des Europäischen Solidarność-Zentrums in Danzig/Gdańsk und Chefredakteur des Deutsch-Polnischen Magazins DIALOG.

KRZYSZTOF RUCHNIEWICZ, geb. 1967, ist Professor für Neuere Geschichte an der Breslauer Universität und Direktor des Willy Brandt Zentrums für Deutschland- und Europastudien der Universität Wrocław.