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Bernhart Jähnig (Hrsg.)

Beiträge zur Militärgeschichte des Preußenlandes von der Ordenszeit bis zum Zeitalter der Weltkriege

Sven Ekdahl anlässlich seines 75. Geburtstages am 4. Juni 2010 gewidmet

Tagungsberichte der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung 25

I, 397 S., 23 Karten u. Abb., geb.
ISBN 978-3-938400-75-3

Beschreibung

 

Vergriffen/nicht mehr lieferbar

 

Inhaltsverzeichnis

 

In einem Land wie dem Preußenland, das von einem Ritterorden geprägt worden ist, hat die Militärgeschichte schon immer eine große Rolle gespielt. Der Band beginnt mit einer Suche nach den Grundlagen in den Ordensstatuten, es folgt die Betrachtung der Dienstpflicht des sozialen Standes der »Kleinen Freien«. Die militärische Bedeutung der großen Städte wird am Elbinger Kriegsbuch gezeigt. Zur Schlacht bei Tannenberg 1410 gehörte auch die Anwerbung von Söldnern. Weniger bekannt war bisher die militärische Bedeutung von Wassermühlen. Nach Tannenberg klangen die Preußenreisen des europäischen Adels aus, viele Ritter orientierten sich nun um zu den Hussitenkreuzzügen in Böhmen.

 

Mit den Kriegsbüchern ist im 15./16. Jahrhundert eine eigene literarische Gattung entstanden. Für das Preußenland von Bedeutung waren die hier vorgestellten Kriegsbücher von Johannes Bengedans und von Herzog Albrecht. Weitere Beiträge sind den beiden Weltkriegen gewidmet: Ausführlich wird der Kriegsschauplatz Ostpreußen 1914/15 im Blick der Großmächte dargestellt. Das Ende des Zweiten Weltkriegs wird in Danzig untersucht, dessen Folgen für die deutsche Bevölkerung mit Flucht und Vertreibung am Beispiel des Kreises Preußisch Holland.

 

BERNHART JÄHNIG, Historiker, Honorarprofessor der Freien Universität Berlin, war langjähriger Königsberg-Referent im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz und Vorsitzender der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung.